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18.03.15 11:12 Immer wiederkehrende, aber n(noch) nicht chronische Bronchitis
Hamburger
Sehr geehrter Herr Thurnheer,

meine Tochter ist dreieinhalb Jahre alt und hat den Winter über immer wieder schwere Bronchitis. Letztes Jahr war es besonders schlimm, sie war eine Woche im Kindergarten, dann drei bis vier Wochen krank, dann wieder eine Woche im Kindergarten und so weiter. Daraufhin hat meine Ex-Partnerin sich entschieden unsere Tochter dieses Jahr nicht in den Kindergarten zu schicken, was sich bisher auch gelohnt hat - sie hatte nur zwei Mal Bronchitis diese Wintersaison. Jetzt allerdings so schwer, dass die Ärzte eine permanente Cortison-Kur dringend empfehlen - 0.2mg pro Inhalation, 3x täglich mit der Begründung, das dies eine viel geringere und weniger schädliche Dosis ist als das Notfall-Cortison-Zäpfchen, dass meine Ex-Partnerin in den schlimmsten Situation einsetzt.

Meine Frage ist: ich habe von einer Kur in der Schweiz gehört, bei der das Kind verschiedenen Höhenunterschieden ausgesetzt wird innerhalb kurzer Zeit und sich so die Bronchien weiten würden. Dies könnte einer zukünftigen Bronchitis vorbeugen. Haben Sie von dieser Behandlungsmethode gehört, und ist diese für kleinere Kinder empfehlenswert?

Einen von den deutschen Ärzten vorgeschlagenen mindestens sechswöchigen Aufenthalt an der See wäre die Alternative, allerdings ist der nur schwer umsetzbar, wenn man berufstätig ist. Wenn es keine andere Lösung gibt, machen wir das und teilen uns die Zeit, aber die Höhenkur soll schneller gehen und genauso erfolgsversprechend sein.

Ich hoffe Sie können uns helfen.
18.03.15 09:08
Robert Thurnheer
Guten Tag,
einschränkend muss ich mitteilen, dass ich nicht Kinderpneumologe bin und fast ausschliesslich mit Erwachsenen im klinischen Alltag zu tun habe. Sicher richtig ist die Aussage, dass die inhalative Kortison-Therapie viel nebenwirkungsärmer ist als die Systemtherapie wie z.B. mit Zäpfchen. Diese für Notfälle verfügbar zu halten, ist dennoch wichtig und richtig. Von der Kur mit Höhenunterschieden habe ich bisher nichts gehört, ich kann mir auch fast nicht vorstellen, dass es sich dabei um eine Evidenz-basierte Behandlung handelt.
Ich habe jetzt gerade eine MEDLINE computergestützte Suche nach Arbeiten über Bronchitis und Höhenmedizin bei Kindern durchgeführt und bin nicht fündig geworden. Sicherlich kann reizarmes Klima aber eine Bronchitis günstig beeinflussen. In einer gewissen Höhe, z.B. Davos, kommen keine Milben vor, was für gewisse Patienten sehr günstig sein kann. Falls Sie Studien oder Unterlagen von Anbietern erhalten könnten, würde ich mir dies sicherlich anschauen und auf Seriosität überprüfen.
Wichtig wäre noch, dass bei Ihrem Kind eine cystische Fibrose ausgeschlossen worden ist.
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