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A cet endroit, des pneumologues répondent régulièrement à vos questions au sujet des maladies pulmonaires et des voies respiratoires.

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19.03.15 09:44 COPD
Christina Rappold
Guten Tag Herr Prof. Thurnheer
Mein Vater ist 78 Jahre alt, war lange Jahre Raucher und hat eine noch nicht so lange bekannte COPD. Er wird mit Ultibro behandelt, zwischendurch nimmt er Symbicort, da er damit durchschlafen kann. Zusätzlich inhaliert er 2 mal pro Tag mit der Inhalationslösung USZ. Nun ist die Mietdauer des Inhalationsgerätes abgelaufen und er müsste eines kaufen. Er denkt dies sei nicht nötig, die Inhalation lasse sich auch durch einen Ventolin -Spray ersetzen. Ist das so oder würden sie ihm raten trotzdem noch zu Inhalieren, da dies effektiver ist und allenfalls die Atemmuskulatur auch stärkt?
Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung und freundliche Grüsse Christina Rappold
19.03.15 10:02
Robert Thurnheer
Guten Tag,
Es gibt dazu verschiedene Aspekte: Eigentlich hat Ihr Vater mit Ultibro und Symbicort bereits eine "Ueber-Behandlung", da er damit zwei langwirksame Betamimetika (bronchienerweiternde Mittel derselben therapeutischen Gruppe) inhaltiert. Zudem hat er im Ultibro ein anderes langwirsames Medikament. Im Symbicort hat es noch eine Kortisonkomponente dabei, welche angezeigt ist bei Patienten mit schwerer und sehr schwerer COPD und bei Patienten, die häufige Exacerbationen erleiden. Wir wissen aber aus Erfahrung, dass Patienten trotz all diesen Mitteln immer noch Symptome wie Atemnot verspüren und darum gerne zusätzliche Inhalationen durchführen. Ventolin-DA Inhalationen sollte für Notfälle vorbehalten sein. Falls Ihr Vater von Feuchtinhalationen mit dem Vernebler profitiert hat, würde ich mit der Lungenliga das Gespräch suchen, ob es eine Möglichkeit gibt, günstig an so ein Gerät zu gelangen. Manche Geräte sind "abgeschrieben" aber noch jahrelang funktionstüchtig. Eine Stärkung der Atemmuskulatur wäre zwar zu viel versprochen aber die Patienten geben immer wieder an, dass sie subjektiv mehr spüren bei Feuchtinhalationen als bei Trockenpulvern. Letztlich ist das was zählt, wie es den Patienten geht, wie sie sich fühlen.
19.03.15 10:36
Christina Rappold
Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.
Christina Rappold
19.03.15 10:57
Robert Thurnheer
Liebe Frau Rappold
Gern geschehen, hoffe sehr, dass Sie einen Schritt weiter kommen.
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