Medecin en ligne

A cet endroit, des pneumologues répondent régulièrement à vos questions au sujet des maladies pulmonaires et des voies respiratoires.

Ce service n'est pas actif pour le moment, çi-dessous vous trouvez les questions et réponses posées ulérieurment

Auteur Contribution
10.05.15 16:56 Bronchie
Lisbeth
Vor 5 Jahren behandelte ich meine chronisch-lymphatische Leukemie mit einer Chemotherapie. Dies löste danach Verdacht auf Asthma aus. Seit drei Jahren habe ich jährlich drei bis viermal starke Erkältung, stärker Husten und übermässiger Auswurf bis zum Erbrechen. Auch habe ich dabei jeweils auch starkes Nasensekret. Mein Immunystem ist sehr geschwächt und erforderte eine Immuntherapie (Privigen), jeweils im Frühling und im Herbst. Wenn anfänglich die Therapie gut angesprochen hat, ist das jetzt nicht mehr der Fall. Mein Immunsystem ist so resistent, dass ich auf Antibiotika nicht anspreche und auch keine verordnet bekomme. Ich habe nie geraucht. Mein Problem ist, dass der Nasenspezialist die Ursache auf die Lunge, Bronchie bezieht und der Lungenspezialist die Ursache in der Nasennebenhöhle sieht. Was ist tatsächlich meine Krankheit? Könnte es COPD sein? Wie sieht eine Behandlung aus? An wen kann ich mich wenden für eine ganzheitliche Beurteilung?
Danke für Ihre Rückmeldung und freundliche Grüsse
11.05.15 07:20
Dr. Thomas Rothe
Guten Tag
Man fühlt sich sicher nicht wohl, wenn sich kein Arzt als zuständig empfindet.
Die kurzen Diagnosen reichen nicht aus, um Ihr Krankheitsbild verstehen zu können. Mit dem Privigen haben Sie aber ein wichtiges Stichwort gegeben. Privigen bekommen Menschen, die einen Mangel an eigenständiger Antikörper-Produktion (Abwehrkörperchen) aufweisen. Ein Grund, weshalb so ein Mangel vorliegen kann, ist ein spezielles Syndrom, das "common variable immunodeficiency syndrome". Hier erkrankt man an rezidivierenden Infekten der Atemwege, d.h. sowohl Nase, Nasennebenhöhlen wie auch der Bronchien/Lunge, da dies ja Kontaktflächen mit der Aussenluft darstellen, d.h. auch Bakterien und Viren. Für beide besteht aber eine Schwäche der Immunabwehr. Hier würde helfen, wenn die Infusionen alle 4 oder 6 Wochen regelmässig erfolgen könnten. Möglicherweise besteht noch ein anderer Abwehrdefekt. In Unispitälern kümmern sich die Immunologen um diese Patienten. Manchmal bestehen zusätzlich auch noch spezifische Antikörperdefekte, nach denen man eventuell noch suchen würde. Besprechen Sie es doch mal mit Ihrem Hausarzt oder dem Pneumolgen
freundlicher Gruss
< Retour au forum