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A cet endroit, des pneumologues répondent régulièrement à vos questions au sujet des maladies pulmonaires et des voies respiratoires.

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5.05.15 20:20 Vorsorge bei Ex-Rauchern
Stefan Ritter
Werter Dr. Rothe
Welche Vorsorge empfehlen Sie ehemaligen Rauchern, deren Krebsrisiko ja bekanntlich gegenüber den Nichtrauchern noch erhöht ist? Macht es Sinn, regelmässig ein CT machen zu lassen oder genügt schon eine Röntgenaufnahme? Ab welchem Alter empfiehlt sich das und in welchen Abständen? Gibt es noh andere Optionen?
Besten Dank!
6.05.15 12:10
Thomas Rothe
Sehr geehrter Herr Ritter
Sie stellen eine wichtige Frage, die aber auch bei den Ärzten noch umstritten ist. Generell gilt, dass mit jedem Jahr nach dem Rauchstopp das Lungenkrebsrisiko abnimmt. Konventionelle Röntgenbilder machen keinen Sinn im Hinblick auf eine Krebsfrüherkennung. Hier ist das sog. low-dose CT jährlich besser. Es hat aber auch Nachteile: Die Strahlenbelastung und auch dass oft Herde in der Lunge gefunden werden, die sich im Nachhinein als harmlos herausstellen. Es muss aber jedesmal Diagnostik erfolgen und es entsteht eine Periode der Angst, bis das Ergebnis vorliegt bzw. die nächste Kontrolle einen unveränderten Befund ergibt. Es gibt deshalb keine generelle Empfehlung, regelmässig low-dose CT's durchführen zu lassen oder nicht.
Besprechen Sie es doch mit Ihrem Pneumologen. Er weiss wieviel sie geraucht haben, ob sie eine Operation, die bei einem Befund eventuell notwendig wäre, auch gut überstehen würden und wie Ihr familiäres Krebsrisiko ist. Damit kann er besser einschätzen, ob er Ihnen die Untersuchung empfehlen soll oder nicht
Freundlicher Gruss
6.05.15 14:32
Stefan Ritter
Sehr geehrter Dr. Rothe
Besten Dank für die Antwort.
Dass man als Raucher ein höheres Risiko eingeht, ist inzwischen ja weit verbreitet. Als Laie ist man dann aber doch verunsichert, warum bestimmte Raucher erkranken, andere nicht. Für mich heisst das logischerweisee, dass neben dem Rauchen mindestens 1 weiterer Faktor mitwirken muss, um Krebs auszulösen. Darüber sind aber nur sehr vage Informationen erhältlich. Die Wissenschaft scheint da im Dunkeln zu tappen. Die genetische Disposition wird ja im allgemeinen beim Lungenkrebs nicht als ausschlaggebend betrachtet. Diese fehlenden Informationen machen es auch schwer, präventiv zu handeln (abgesehen natürlich davon, nicht mehr zu rauchen).
Freundliche Grüsse
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